Le Paradoxe de John

Le Paradoxe de John

Zusammenfassung für dieses Angebot

In „Le Paradoxe de John“ von Philippe Quesne dreht sich alles um eine skurrile Gemeinschaft, die humorvoll und melancholisch die Rolle der Kunst im Alltag hinterfragt. Das Stück thematisiert Einsamkeit und Gemeinschaft und entsteht in einer fantasievollen Welt voller animierter Objekte, Drehorgeln und poetischer Texte von Laura Vazquez. Es findet am 11. Mai 2026 in Frankfurt am Main statt und dauert 80 Minuten. Nach der Vorstellung gibt es zudem ein Gespräch, das weitere Einblicke bietet. Die Aufführung wird in Französisch, Englisch und Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln präsentiert.

Beschreibung

Philippe Quesne zählt zu den bedeutendsten französischen Theatermachern. In seiner neuen Arbeit versammelt er eine kleine, leicht schräge Gemeinschaft von Figuren, die mit viel Humor und einer Prise Melancholie die Rolle von Kunst im Alltag hinterfragen.

„Le Paradoxe de John“ ist ein feinfühliges Stück über Einsamkeit, Gemeinschaft und die leise Magie des Alltäglichen. Dabei knüpft Quesne an eines seiner früheren Arbeiten an, das das Publikum nachhaltig begeisterte: In „L’Effet de Serge“ (2007) zeigte er einen Einzelgänger, der sonntags kleine Performances für seine Freunde inszeniert und sie in seine fragile, poetische Fantasiewelt einlädt.

Nun entsteht gemeinsam eine Kunstgalerie – und gleichzeitig müssen all die wunderbar schrägen Kunstwerke erst noch erfunden werden. Auf der Bühne entfaltet sich eine humorvolle, poetische Welt aus animierten Objekten, einer Drehorgel, Schaumskulpturen und vieldeutigem Laminat.

Das Stück erkundet erneut die Frage, welchen Platz Kunst im Alltag einnimmt. Musikalische und visuelle Erfindungen treffen dabei auf die eigenwillig-poetischen Texte der Autorin Laura Vazquez. Zwischen atmosphärischen Bildern und absurden Situationen entsteht ein Theater der Nähe, in dem Menschen, geisterhafte Figuren und Objekte zu einer gemeinsamen Komposition verschmelzen – und die Notwendigkeit des künstlerischen Handelns betonen, so klein es auch sein mag.

Dauer: 80 Minuten
Sprache: Französisch, Englisch, Italienisch mit deutschen und englischen Übertiteln
Mo 11.05.: anschließendes Gespräch