Hamlet

Hamlet

Zusammenfassung für dieses Angebot

In "Hamlet" am Theater am Goetheplatz in Bremen wird die tragische Geschichte des dänischen Prinzen erzählt, der mit dem Verlust seines Vaters und der neuen Herrschaft seines Onkels kämpft. Unter der Regie von Alize Zandwijk wird dieser Klassiker von Shakespeare neu interpretiert, wobei Themen wie Macht, Männlichkeit und Trauer im Mittelpunkt stehen. Die Inszenierung lädt dazu ein, sich mit den komplexen Fragen von Rache und menschlicher Existenz auseinanderzusetzen. Der Termin für diese Aufführung ist der 13. Mai 2026.

Beschreibung

Theater am Goetheplatz

von William Shakespeare
Deutsch von Jürgen Gosch und Angela Schanelec
Regie: Alize Zandwijk

Ein Prinz ohne Krone, ein Däne ohne Halt: Hamlet hat seinen Vater, den König, verloren und ist zutiefst erschüttert. „Suche deinen Vater nicht im Staub mit gesenkten Lidern“, sagt seine Mutter. „Du weißt doch: Was lebt, muss sterben.“ Doch Hamlet kann und will nicht akzeptieren, dass alle einfach weiterleben – seine Mutter wendet sich Onkel Claudius zu, der wiederum die Königskrone übernimmt.

Aus Trauer wird Wut, aus Wut Verzweiflung und Zweifel. Hamlet schwankt, zögert, sucht Gewissheit, wo es keine gibt, und will kein Mörder sein. Und doch nimmt das Rachedrama unaufhaltsam seinen Lauf.

Was sagt Shakespeares Klassiker über Macht und Männlichkeit, über Rache und Gewalt, über Trauer und Sinnsuche? Wie gehen wir um mit der bitteren Gewissheit, dass alles Lebendige sterben muss?

Gut, dass eine Theatertruppe all das schon vorab für uns auf die Bühne bringt und es durchspielt – als Spiegel, Versuchsanordnung und Einladung zum genauen Hinsehen.