Wo einer der größten Fischereihäfen Europas lag, dreht sich Kulinarik zwangsläufig um Fisch. In Bremerhaven gibt es Kochkurse, Räuchereibesuche, Schlemmertouren und Tastings, viele davon rund um den Fischereihafen.
Essen gehen kann man überall. Interessanter wird es, wenn man selbst am Herd steht oder wenn jemand erklärt, was da auf dem Teller liegt. Bremerhaven hat dabei einen Startvorteil: Der Fisch kommt nicht aus dem Großhandel, sondern von nebenan, und die Leute, die ihn verarbeiten, sind erreichbar.
Filetieren, räuchern, braten, ohne dass es trocken wird: Fischkurse gehören hier zum Kernangebot. Gearbeitet wird mit dem, was gerade Saison hat, von Scholle über Matjes bis Dorsch. Wer das einmal unter Anleitung gemacht hat, kauft danach anders ein.
Bei einer Tour durchs Schaufenster Fischereihafen geht es in drei bis vier Stunden durch Räuchereien, Läden und Restaurants, mit Kostproben unterwegs. Zwischen den Stationen erzählen die Guides, wie aus dem Arbeitshafen ein Freizeitgebiet wurde, ohne dass das Handwerk verschwunden ist.
Nicht jeder Kurs dreht sich um Meerestiere. Es gibt Pasta- und Sushi-Abende, vegetarische Kurse, Brotbacken und Cocktailworkshops. Gekocht wird meist mit sechs bis zwölf Leuten, Zutaten und Rezepte stellt der Anbieter.
Röstereien in der Stadt bieten Cuppings an, dazu kommen Bierverkostungen in kleinen Brauereien und Gin- oder Rum-Tastings mit Bezug zum Hafenhandel. Die meisten laufen mit acht bis zwanzig Leuten und dauern zwei bis drei Stunden.
Kurz zusammengefasst:
Ein Kochkurs oder Tasting funktioniert als Geschenk oft besser als ein Gutschein über einen Betrag. Ihr sucht den Termin aus, bucht den Platz und gebt ihn weiter. Zu zweit gebucht wird daraus ein gemeinsamer Abend. Vor Weihnachten sind die Kurse entsprechend früh ausgebucht.
Kochkurse sind an Wochenenden oft voll, unter der Woche ist die Auswahl größer. Auf Lokale Momente siehst du freie Plätze in Echtzeit und buchst direkt beim Anbieter aus der Stadt.
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