Ein deutsches Mädchen

Ein deutsches Mädchen

Zusammenfassung für dieses Angebot

In der Inszenierung "Ein deutsches Mädchen", die auf einer Autobiografie basiert, tauchst du in die Anfang der 90er Jahre in eine vermeintlich ruhige bayrische Provinz ein, die von Radikalität und Gewalt geprägt ist. Die Geschichte folgt Heidi, die in einem extremistischen Umfeld aufwächst und ein gefährliches Doppelleben führt, während sie versucht, ihre Identität zu bewahren. Regisseur Pascal Makowka bietet mit klarer Bildsprache und intensiver Bühnenarbeit eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Themen Radikalisierung und Zivilcourage. Die Aufführung am 07. Mai 2026 in Bremen richtet sich an Theaterliebhaber:innen und Bildungseinrichtungen, die sich kritisch mit diesen gesellschaftlichen Fragen beschäftigen möchten.

Beschreibung

Basierend auf der gleichnamigen Autobiografie entführt dich 'Ein deutsches Mädchen' an den Anfang der 90er Jahre in die tiefste bayrische Provinz. Du begibst dich in eine Welt, die nach außen ruhig wirkt, doch hinter der Fassade lauern Radikalität und Gewalt. Heidi wächst in einer Familie auf, die äußerlich unauffällig ist, doch der Vater pflegt eine stramme Ideologie. In diesem Umfeld führt sie ein gefährliches Doppelleben.

Die Erzählung zeigt schonungslos, wie Neonazismus den Alltag prägt: stille Rituale, Ferienlager und Symbole, die das Umfeld bestimmen. In der Schule prallen zwei Welten aufeinander, und Heidi muss Wege finden, sich selbst zu behaupten, ohne sich verraten zu müssen. Die Begegnungen im Freundeskreis, etwa mit dem rechten Liedermacher Felix, lassen ihr Weltbild wanken und eröffnen neue Perspektiven.

Die Inszenierung von Regie: Pascal Makowka gelingt durch klare Bildsprache, dokumentarische Intensität und sensible Bühnenarbeit. Es spielen René Hirschmann und Sabine Friedrich. Die Aufführung fungiert als Insider-Bericht, der sehr persönliche Einblicke in eine hermetische Parallelwelt gibt und zugleich vor den Risiken des Einstiegs in extremistische Strukturen warnt.

Du bekommst eine faktengetreue, ungeschönte Darstellung, die Mut macht, eigene Grenzen zu definieren und den Weg aus einer erstarrten Lebenswelt zu finden. Das Stück bietet Diskussionsstoff zu Themen wie Radikalisierung, Zugehörigkeit und Zivilcourage. Ideal für Theaterliebhaber, Bildungseinrichtungen, Jugendliche und Erwachsene, die sich kritisch mit Extremismus auseinandersetzen möchten.

Erlebe eine starke, menschliche Geschichte, die nah an der Realität bleibt und dennoch Raum für Reflexion schafft. Sichere dir jetzt Tickets und tauche ein in eine Inszenierung, die mehr als Unterhaltung bietet.

Diese Veranstaltung ist bereits beendet

Für diese Veranstaltung werden keine Tickets mehr verkauft, da sie bereits beendet ist.